ENI Öl

Eni hat sich schon immer stark für die Forschung und Fertigung von Hochleistungsschmierstoffen für jeden Motorentyp engagiert – beginnend in den 60-er Jahren des letzten Jahrtausend mit den ersten synthetischen Ölen bis hin zu den aktuellen Produkten höchster Qualität.

In einer Zeit der ausgeprägten technologischen Spezialisierung führen die Entwicklungen im Bereich der Motortechnik dazu, dass der Schmierstoff immer mehr zu einem Konstruktionsbestandteil des Motors wird. Die umfangreiche und vielfältige Produktpalette der Eni-Schmierstoffe bietet die richtige Antwort für jede Schmieranforderung eines jeden Motors und für die Bedürfnisse eines jeden Anwenders.

Angefangen von Zweiradmotoren bis hin zu den anspruchsvollsten Sportwagenmotoren, von schweren Dieselmotoren in Nutzfahrzeugen über Landwirtschaftsmaschinen von Motoren für die Elektrizitätserzeugung bis hin zu riesigen Motoren der Schiffsbauindustrie: Für jeden Einsatz hat Eni das geeignete Produkt, das beste Performance sowie längste Ölwechselintervalle verbunden mit umfassender Kundenzufriedenheit und bestmöglicher Umweltverträglichkeit garantiert.

Die Formulierungen der Eni-Schmierstoffe sind so aufgebaut, dass die vielfältigen Schmierungsanforderungen aller Arten von Motoren erfüllt werden.

Durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit aktualisiert Eni kontinuierlich sein Angebot an Schmierstoffen. Dies geschieht, um zu gewährleisten, dass die Produkte den immer strenger werdenden Anforderungen der Hersteller, der Forderung nach low SAPS-Formulierungen und den verstärkten Bemühungen von Kraftstoffeinsparungen zu entsprechen.

Schmierstoff Know how
Die Formulierungen der Eni-Schmierstoffe sind so aufgebaut, dass die vielfältigen Schmierungsanforderungen aller Arten von Motoren erfüllt werden.
Durch intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit aktualisiert Eni kontinuierlich sein Angebot an Schmierstoffen. Dies geschieht, um zu gewährleisten, dass die Produkte den immer strenger werdenden Anforderungen der Hersteller, der Forderung nach low SAPS-Formulierungen, und den verstärkten Bemühungen von Kraftstoffeinsparungen zu entsprechen.

Funktion und Zusammensetzung von Schmierstoffen
Schmierstoffe in Kraftfahrzeugen (sowie in industriellen Maschinen) dienen vorrangig der Reduktion von Reibung und Verschleiß infolge von mechanischem Kontakt und Wärme. Reibung ist die Kraft, die entgegen der Bewegung an zwei Oberflächen wirkt. Verschleiß hingegen sind die Änderungen, die aufgrund von Abrieb durch mechanischen Kontakt sowie durch chemisch-physikalische Vorgänge infolge von reibungsbedingter Wärme an einer Oberfläche auftreten.

Ein Schmierstoff ist eine ausgewogene Mischung verschiedener Komponenten. Die Zusammensetzung dieser Mischung, d. h. die Rezeptur, nach der eine Produktionsanlage (Mischstation) das Schmieröl mischt, wird auch als „Formulierung" bezeichnet. Die Formulierung eines Schmierstoffs besteht aus Grundölen und Zusätzen (Additiven), die in der Mischung die Gebrauchseigenschaften bestimmen, sowohl bezüglich Leistung, als auch Haltbarkeit.

Die Qualität des Schmieröls hängt üblicherweise von der Qualität des verwendeten Grundöls ab. Diese Öle werden wie folgt klassifiziert:
Mineralöle: Destillationsprodukte bei der Raffination von Rohöl
Synthetische Öle: Produkte, die physikalisch/chemisch weiterverarbeitet wurden
Verglichen mit mineralischen Grundölen besitzen synthetische Grundöle folgende Eigenschaften:
Geringere Verdampfungseigenschaften bei vergleichbarem Viskositätsgrad (was zu einem niedrigeren Verbrauch führt)
höherer Viskositätsindex (breiterer Temperaturbereich)
höhere chemische Stabilität bei hohen Temperaturen (längere Nutzungsdauer)
Die Verwendung von synthetischen Grundölen in der Formulierung eines Schmierstoffs wird im Allgemeinen durch die Anforderungen des Herstellers (bzgl. Verdampfungseigenschaften, Viskosität, Wechselintervalle), ökologische Aspekte (nicht toxisch, biologische Abbaubarkeit) oder durch Marketinganforderungen (synthetisches Öl = Hightech-Öl) definiert.

 

Anforderungen und Eigenschaften von Schmierstoffen
ANFORDERUNGEN AN SCHMIERSTOFFE
Schmierstoffe müssen im Wesentlichen folgende Eigenschaften aufweisen:
Separierung von Oberflächen bei allen Belastungen, Temperaturen und Geschwindigkeiten, um Reibung und Verschleiß zu mindern.
Funktion als Kühlmittel, um die durch Reibung oder durch externe Ursachen hervorgerufene Wärmeentwicklung abzuleiten.
Beibehaltung einer ausreichenden Stabilität, um gleich bleibendes Verhalten während der gesamten erwarteten Nutzungsdauer sicherzustellen.
Schutz von Oberflächen vor Beschädigung durch aggressive Stoffe, die während des Betriebs entstehen.
Reinigungs- und Schmutztragevermögen, um Rückstände und Schmutz, die sich während des Betriebs bilden können, zu entfernen.
EIGENSCHAFTEN VON SCHMIERSTOFFEN
Die wichtigsten Schmierstoffeigenschaften, die üblicherweise in den technischen Daten des Produkts aufgeführt sind, sind folgende:
Viskosität
Viskositätsindex
Pourpoint
Flammpunkt 
 
Viskosität
Die Viskosität beschreibt das Fließverhalten einer Flüssigkeit. Die Viskosität von Schmierölen nimmt bei steigender Temperatur ab und wird daher bei gegebener Temperatur gemessen (z. B. bei 40 °C). Durch die Viskosität eines Schmierstoffs wird die Dicke der Ölschicht zwischen metallischen Oberflächen bestimmt.
Die am häufigsten verwendete Maßeinheit der Viskosität ist centistoke (cSt).

Viskositätsindex
Der Viskositätsindex ist ein Maß für die Viskositätsveränderung einer Flüssigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur. Je höher der Viskositätsindex ist, desto stabiler ist die Viskosität bei einer Temperaturänderung. Daraus folgt, dass bei zwei Schmierstoffen mit gleicher Viskosität bei 40 °C der Schmierstoff mit dem höheren Viskositätsindex Folgendes gewährleistet:
besserer Motorstart bei niedrigen Temperaturen (geringere interne Reibung, geringere Durchölungszeit)
stabilerer (dickerer) Schmierfilm bei hohen Temperaturen 
 
Viskositätsklassifikation
Die Viskosität kann auf unterschiedliche Arten klassifiziert werden, üblicherweise durch Angabe einer Nummer oder eines mehr oder weniger breiten Viskositätsbereichs.
Die Klassifikation soll in Verbindung mit dem Viskositätsindex eine schnelle Bestimmung des für die jeweilige Anwendung am besten geeigneten Schmierstoffs ermöglichen.
ISO-VG-Klassen werden häufig zur Klassifizierung von Industrieölen verwendet. Jede Klasse bezeichnet einen kinematischen Viskositätsbereich, gemessen bei 40 °C.
SAE-Klassen werden im Bereich der Motoren- und Getriebeöle verwendet.
Pourpoint
Der Pourpoint gibt die minimale Temperatur an, bei der ein Schmierstoff gerade noch fließt. Unter dem Pourpoint verdickt das Öl zunehmend und ist nur noch sehr eingeschränkt pumpbar.
Flammpunkt
Der Flammpunkt gibt die minimale Temperatur an, bei der ein entzündfähiges Öl-Dampf-Luftgemisch entsteht. Er wird labortechnisch bestimmt, indem ein Laborbehälter mit Öl-Dampf-Luft gemischt und allmählich erwärmt wird, bis sich das Gemisch entzündet.

Leistungsklassifikation für Motoröle
Schmierstoffe müssen je nach Einsatzbereich eine bestimmte Mindestqualität aufweisen und einem bestimmten Leistungswert entsprechen, der sowohl in Labortests als auch im praktischen Einsatz, d. h. in einem Flottentest in einer Reihe von Kraftfahrzeugen, ermittelt und festgelegt wird. Die Leistungsklassifikation wird oftmals von internationalen Automobilverbänden (z. B. ACEA oder API) festgelegt, die regelmäßig die so genannten Spezifikationen herausgeben und aktualisieren, die sich nach den auf dem Markt geltenden und durch Entwicklungen in der Motortechnologie hervorgerufenen Schmierungsanforderungen richten. In vielen Fällen entwickeln die Hersteller von Fahrzeugen und/oder Motoren oder nationale Institutionen (z. B. Armee, Schifffahrt) ihre eigenen Spezifikationen. Führende internationale Verbände (API, ACEA, ILSAC und weitere) haben eine auf der Leistung basierende Klassifikation entwickelt, die in die Spezifikationen der größten Kraftfahrzeughersteller einfließt. Die Kraftfahrzeughersteller wiederum legen ihre eigenen Spezifikationen fest. Die in den USA geltende und vom American Petroleum Institute ausgegebene Klassifikation gliedert sich in zwei Gruppen: „S“ für Benzinmotoren; „C“ für Dieselmotoren. Auf diesen Buchstaben folgt ein zweiter Buchstabe, der die Schmierleistung angibt (z. B. SJ).

In Europa wurden von der ACEA (Association des constructeurs Européens d'Automobiles), der Vereinigung der führenden europäischen Automobilhersteller, die Kategorien und Anwendungen für Motoröle für Benzinmotoren mit dem Buchstaben „A“, für Dieselmotoren mit dem Buchstaben „B“ und für Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor mit dem Buchstaben „E“ definiert. Hinzu kommt eine Kennzeichnung für Low-SAPS-Produkte bzw. Dieselpartikelfilterverträglichkeit mit dem Buchstaben „C“.

Im Allgemeinen entwickeln sich die Leistungen von Schmierstoffen in folgende Richtungen:
Längere Ölwechselintervalle > Tendenz zur Verwendung von synthetischen Grundölen
Geringere Reibung der beweglichen Teile > geringere Viskosität
Verringerung von aschebildenden Komponenten